Songtext: Warum von Herbert Grönemeyer


Warum

Es gibt keinen Schmerz, nur über zwölf Runden
Es gibt keinen Gong, der dich aus deinem Kampf befreit
Auch keine Zeit heilt dir deine Wunden
Bei jedem falschen Wort reißen sie erneut

Es ist bretthart, das Glück stets hinter Gittern
Du kauerst stumm in einer Nische namens "Warum?"
Und ein Jahr hat bei dir nur vier Winter
Und jeder kleinste Windhauch bläst dich eisig um

Fragst du dich auch, wenn dein Herz davonläuft
Fragst du dich auch, wenn der Boden sich verzieht
Ob du verkehrt bist, ob nur du dich bereust?

Warum gibt es dich? Warum singt keiner mit dir ein Lied?
Warum bin ich ein anderer Mensch?
Warum fehlt mir zu mir jeglicher Bezug? (jeglicher Bezug)
Lieg' ich nur falsch auf meinen fernen Routen?
Keiner sieht meine Fahne und kein Meer spürt meinen Bug
Fragst du dich auch, wenn dein Herz davonläuft
Fragst du dich auch, wenn der Boden sich verzieht
Ob du verkehrt bist, ob nur du dich bereust?

Warum gibt es dich? Warum singt keiner mit dir ein Lied?
Und wird der Tag meine Taten messen
Und nimmt der Tag all meine Lügen in Kauf?
Wenn die Liebe sich traut, mich anzusprechen
Fall' ich drauf rein und schließ' mich auf?

https://www.youtube.com/watch?v=bMfh5Oq8CKY&feature=share&fbclid=IwAR3bZ_P6B7GCH0QUyos1Lhsc6P9YkV39_U5tkkijjJldAh1sv01aMNe4I_M

So manch einer wird sich in diesem Lied wieder finden......

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